ANZEIGE
ANZEIGE

Burson Audio Funk

Kompakter, integrierter Desktop-Lautsprecher- und -Kopfhörerverstärker

Gute Verarbeitungsqualität, formschönes Industriedesign und leistungsstarke Ausgänge für Kopfhörer und Lautsprecher bilden die Basis für eine integrierte Desktop-Audio-Lösung. Wer auf der Suche nach einer zukunftssicheren Heimanlage ist, sollte sich den Burson Audio Funk genauer anschauen.

ANZEIGE
ANZEIGE

Burson Audio aus Melbourne wurde vor über 20 Jahren durch ein Team von Tontechnikern gegründet und fertigt seither hochwertige Audiogeräte und Audio-Design-Bauteile mit einem Schwerpunkt auf Kopfhörerverstärkern und Wandlern. Ein Grundgedanke bei der Produktentwicklung liegt dabei in der Herstellung eigener Schaltungen und der Auswahl hochwertiger Bauteile.

Design, Anschlüsse und Bedienung

Der Burson Audio Funk ist eine Kombination aus Kopfhörerverstärker und HiFi-Verstärker und damit eine kompakte Rundumlösung für den Musikgenuss, die durchaus höhere Anforderungen erfüllen möchte.

Der Burson Audio Funk wird in einer stabilen, gut gepolsterten Verpackung geliefert. Zum Lieferumfang gehört neben dem Funk das externe Netzteil, eine austauschbare Lf5a SMD-Sicherung und ein Audio-Splitter-Adapter zum Anschluss eines Gaming-Headsets mit getrennter Buchse für Kopfhörer und Mikrofon. Ein Inbusschlüssel dient zum Öffnen des Gehäuses, um einen Tausch der Operationsverstärker zu ermöglichen.

Das kompakte Desktop-Gerät strahlt mit seiner Aluminium-Konstruktion den Charme von Industrie-Design aus. Trotz relativ leichten Gewichtes wirkt der Funk massiv. Er steht auf unterschiedlichen Oberflächen dank seiner vier dicken Gummifüße rutschfest und sorgt so für Standfestigkeit beim Wechsel eines Kopfhörers.

Umhüllt wird das Gerät von einem starken 6-mm-Aluminiumgehäuse, das gleichzeitig als Kühlkörper der Wärmeableitung dient. Es besteht aus rundherum angelegten Metallrippen und ist mit der Front- und der Rückseite des Gehäuses verschraubt.

Die Front ist Burson-typisch und besteht aus einem massiven Stück gebürsteten Aluminium. Reduziert auf das Wesentlichste finden sich hier Kopfhöreranschlüsse in den Formaten 6,35 mm und 3,5 mm (TRRS). Letzterer dient dazu, Headset-Kopfhörer plus Mikrofon nutzen zu können, etwa im Gaming-Bereich. Der passende Ausgang zum Durchschleifen des Mikrofonsignals befindet sich auf der Rückseite.

Der massige und mittig platzierte ungerasterte Lautstärkeregler stammt von Alps (820G). Daneben befindet sich eine schaltbare zweistufige Vorverstärkung, der Umschalter zwischen Kopfhörer- und Lautsprechermodus und der Power-Schalter. Alle schaltbaren Vorgänge verfügen über eine visuelle Rückmeldung in Form blauer LEDs.

An der Rückseite befinden sich lediglich ein einzelner Stereo-Cinchanschluss, ein 3,5-mm-Mikrofoneingang sowie vergoldete Lautsprecheranschlüsse, die wahlweise per Bananenstecker oder Litze bestückt werden können. Zu guter Letzt findet sich hier auch der Anschluss für das externe Netzteil. Optional kann man beim Hersteller den sogenannten „Cool-Stand“ erstehen, der eine um 90° gedrehte Positionierung ermöglicht.

Technik

ANZEIGE

Im Inneren des rein analogen Burson Audio Funk werkeln zwei unabhängige Verstärkereinheiten, die über zwei getrennte Signalwege angesprochen werden. Lautsprecher werden über eine Class-AB-Einheit mit 45/35 Watt (4/8 Ohm) angetrieben, der wie seine großen Brüder über die Option verfügt, die Operationsverstärker austauschen zu können. Ab Werk kommt eine Bestückung mit NE5532 zum Einsatz. Bei Bedarf lassen sich hier alternative kompatible Bauteile einsetzen, um eine Individualisierung vorzunehmen.

Der diskrete Class-A-Kopfhörerverstärker liefert 3 Watt pro Kanal an 16 Ohm. Damit dürften selbst leistungsschwache Kopfhörer mühelos betrieben werden können. Die zweistufig schaltbare Verstärkungsstufe agiert unabhängig vom Lautsprecherausgang und bietet detaillierte Leistungsanpassungen an das jeweilige Kopfhörermodell. Auch hier gibt es die Möglichkeit, den Klang durch unterschiedliche Operationsverstärker weiter abzustimmen, wie es auch im Modell Burson Audio Soloist 3X Grand Tourer (zum Test) der Fall ist. Diese hohe Leistung ist laut Hersteller der speziellen Stromversorgung geschuldet. Hierbei handelt es sich um eine Eigenentwicklung namens „Max Current Power Supply“ (MCPS), bei der Transistoren anstelle von Gleichrichtern und eine Koppelkondensatorbank zum Wandeln in Gleichstrom zum Einsatz kommen und die den nötigen Strom besonders schnell zur Verfügung stellen soll. Gleichzeitig wird die Arbeitsfrequenz der Versorgungsfrequenz (50-60 Hz) in einen unhörbaren Arbeitsbereich von 170 kHz verlagert.

Klang

Als Ausspiel- und Vergleichsgerät diente der Funk-MTX-Monitor mit integriertem Kopfhörerverstärker. Als weitere Abspielgeräte kamen ein Cambridge Audio CXN V2, ein CD-Player (NAD 512), ein Smartphone (Samsung Galaxy S7) und ein iBasso DX 240 DAP (zum Test) zum Einsatz. Der Kopfhörerbereich wurde durch Modelle von Stax, Hifiman Edition XS (zum Test), Focal Spirit Professional (zum Test), Sony MDR-V600 (45 Ohm), iBasso SR2 (zum Test) und dem Sennheiser HD 25 II (zum Test) abgedeckt. Der Test des Vollverstärkers erfolgte mit einem Paar Cerwin Vega DC 15 an 4 Ohm.

Die mächtigen Lautsprecher benötigen eine hinreichende Leistung und Kontrolle zum Antreiben der 15“-Bässe. Es war überraschend festzustellen, dass der kleine Funk keine Probleme mit dieser Aufgabe hatte. Er besitzt genügend Leistung, um weit über die Zimmerlautstärke hinaus Druck machen zu können. Bässe wurden voluminös aber kontrolliert wiedergegeben, die Mittenbereich differenziert und fein auflösend und die Höhen sind klar und luftig. Dazu freut man sich über eine subtil aufgelöste Tiefenstaffelung und nuancierte Dynamik. Alle Aufgaben erledigt der Funk mit Bravour und man kann ihm ohne weiteres eine Highend-Attitüde zusprechen – das Musikhören mit Lautsprechern macht hier richtig Spaß.

Mein Hauptaugenmerk lag jedoch auf dem Kopfhörerverstärker. Der Hifiman Edition XS erfordert als Magnetostat einen leistungsstarken Partner, um mit voller Kraft und Schnelligkeit aufspielen zu können, die der Funk mit Luft nach oben locker bereitstellt. So ertönt es schon in der 10 Uhr Stellung vollmundig mit fülliger Lautstärke. Die Bässe eines Moog-Synthesizers werden bis in den tiefsten Bereich stabil reproduziert. Dabei lässt sich trotz der enormen Tiefe noch der tonale Anteil erfassen. Allerdings fällt dieser unterste Frequenzbereich weniger definiert aus. In der Oktave darüber, um 80 Hz, fällt die Präzision der Tonalität bereits höher aus.

Der untere bis obere Mittenbereich wird differenziert mit leicht warmer Färbung wiedergegeben. Selbst tonal dichtes Material ertönt durchsichtig mit klaren Konturen der einzelnen Instrumente. Und dank des erweiterten Frequenzgangs erklingt der Hochtonbereich stets offen und leicht. Hallfahnen werden klar umrissen dargestellt und die Tiefenstaffelung bietet ordentliche Detaileinsicht. Sowohl die Dynamikabstufungen als auch die Größe der virtuellen Klangbühne wirken überzeugend und zufriedenstellend. Da sich der Funk keinem musikalischen Fokus verschrieben hat, ertönt mit ihm jeglicher Musikstil neutral mit leicht warmer Färbung. In Kombination mit dem universellen iBasso DX240 DAP blieben keine Wünsche offen.

ANZEIGE
ANZEIGE
vor 3 Wochen von Michael Schillings
  • Bewertung: 3.75
  • Sound
  • Handling
  • Preis/Leistung
  • Funktion

Mit guter Verarbeitungsqualität, formschönem Industrie-Design, innovativem technischen Aufbau und überzeugendem Klang setzt der Burson Audio Funk Akzente. Das kompakte Gerät liefert sowohl an Lautsprecher als auch an Kopfhörer eine überzeugende Klangleistung. Und kann somit als zeitgemäße Musikanlage betrachtet werden, die in Größe und Funktionalität auf das Wesentliche reduziert und im Klang maximiert wurde. Für den gebotenen Preis von 649 Euro erhält man ein kompaktes Gerät, dass mit einem passenden Zuspieler, eine komplette Heimanlage ersetzen kann. Ich kann dieses Gerät nur jedem empfehlen, der Wert auf ein kompaktes, minimales, aber klanglich überzeugendes Gerät legt.

  • Class-AB-Vollverstärker
  • Class-A-Kopfhörerverstärker
  • Austauschbare Burson Vivid-Opamps
  • Innovative Stromversorgung
  • Nur ein Stereo-Cincheingang

Technische Daten

  • BauformVerstärker
  • BauweiseDesktop
  • Audio-Übertragungsbereich (Hörer)± 1 dB: 0 – 35.000 Hz
  • Impedanzab 16 Ohm
  • Schalldruckpegel (SPL)@1 kHz: 128 dB
  • Gewicht ohne Kabelca. 3.000 g

Lieferumfang

  • Audio-Splitter-Adapter
  • Inbusschlüssel
  • Netzteil

Schlagworte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

ANZEIGE