Bitte den Magnat LZR anlegen, am Fenster im Airbus Platz nehmen, Tomaten-Saft bestellen – schon reist man auf Wolke Sieben. Mit dem extrem bequemen 760er von Magnat vergehen Trips wie im Flug.

Engine-Check

Ein Interrail-Ticket ausgedruckt? Einen Flug in die USA gebucht? Wer unterwegs auf guten Sound Wert legt, der kann für den LZR 760 eine Platzkarte dazubuchen. Als bequemes On-Ear-Modell ist dieser prädestiniert für lange Reiseabenteuer ohne mit zuviel Anpressdruck „auf die Ohren zu schlagen“. Wenn man ihn aufsetzt, merkt man schnell – das ist sie, die First Class in Sachen Ergonomie. Die Ohren sanft auf das Fine-Mesh der Leder-Hörer-Pads fallenlassen und sie tauchen in die flauschige Welt des Memory-Schaums an den Hören ein. Im Bügel ist ein leichtes Pad für den 180-Grad-Wellness-Faktor eingelassen. Der Anpressdruck ist geschickt austariert. Erster Eindruck: bequemer als so manches Travel-Nackenkissen.
Die verwendeten Kunststoffe und auch das Flachbandkabel wirken recht robust. In der zusammengeklappten „Parking Position“ legt man den schwarzen 760er ins stabile Reiseetui und dort findet man noch einen Flugzeugadapter sowie ein weiteres Flachbandkabel. Der LZR 760 hat eine MFI-Zertifizierung, somit funktioniert die kleine Remote im Kabel 1A mit meinem iPhone 6s.

Sound-Check

Der Magnat LZR 760 sorgt nicht nur für eine Komfortzone für in Sachen Ergonomie, sondern macht auch beim Sound „cosy“ und professionell weiter. Es gibt wenig Frequenzbereiche, bei denen er mal aufdringlich wird. Der Klangverlauf gleitet geradlinig und Hifi-mäßig das Frequenzspektrum ab, und das übergreifend in allen Musikstilen.
Was mich dann wirklich überrascht hat, ist die gute Stereo-Auflösung des kompakten Magnat-Kopfhörers. Das hätte ich einen On-Ear-Modell gar nicht zugetraut.
Passend zum Travel-Thema habe ich gleich mir mal „Around the World“ von Daft Punk eingelegt. Die Bassbereiche zeigen sich satt und wirkungsvoll und sie sind fein zum Gesamtsound optimiert. Heißt, die Bassdrums drücken, aber sie dominieren nicht alles und lassen den höheren Frequenz-Bereichen bei Elektronik-Stücken viel Platz: So kommen ebenfalls auch feine Synth-Sounds und Vocals gut zur Entfaltung und auch bei eher dynamisch gemischten Organic- und Jazz-Grooves swingt sich der LZR 760 souverän ein.
Die Hi-Hat-Läufe schimmern bei Hertie Hancock „Cantaloupe Island“ seidig, ohne spitz zu wirken. Die Höhen klingen also schön dezent sowie warm, und während mein Kollege beim Test des LZR 765 diese als etwas zu dezent empfindet, urteile ich: Genau richtig so.
In den oberen Mitten machen sich die Trompenten- und Piano-Solos mit einem edlem Frequenz-Bokeh breit – alles ist wirklich smooth wie in einer Jazz-Lounge. Wer unterwegs gerne Audiobooks hört, ist mit ihm ebenfalls gut aufgehoben: Der LZR 760 bringt die Sprecher-Timbres klar und gleichzeitig warm und unverfälscht rüber.

Fazit: Magnat LZR 760
von Jan Bruhnke

Bewertung
Bewertung:
Sound
Handling
Preis/Leistung
Funktion

Magnat zeigt mit dem LZR 760 eindrucksvoll, wie man Tragekomfort, Mobilität und eine sehr gute Sound-Engine kombiniert. Die verbauten 40-mm-Treiber klingen im Bass druckvoll, Mitten und Höhen wirken entspannt und soft – eine Wohltat gegen jeglichen Reisestress. Aber natürlich kann mit ihm auch jederzeit klangvollen Urlaub daheim machen.

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Technische Daten

Bauform
On-Ear
Bauweise
geschlossen
Audio-Übertragungsbereich (Hörer)
14 - 25.000 Hz
Impedanz
33,25 Ohm
Schalldruckpegel (SPL)
97,67 dB
Druck gemittelt aus großem und kleinem Kopf
351,5 g
Gewicht mit Kabel
163 g
Gewicht ohne Kabel
154 g
Kabellänge
140 cm

Lieferumfang

  • 2 austauschbare Flachkabel, davon 1 mit 3-Knopf -Fernbedienung für Apple Produkte
  • Transport-Case
  • Flugzeugadapter
  • Adapter auf 6,35 mm

Besonderheiten

  • auch in Weiß und Metallic erhältlich

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