Monster mögen bei ihren Kopfhörer-Designs ja bekanntlich Kooperationen – egal ob mit Künstlern, Marken oder Agenturen. Im vorliegenden Fall war der bekannte südkoreanische Sänger, Schauspieler und Gründer der Agentur „JYP“, Park Jin-young, die treibende Kraft hinter dem Design und Sound des Diamond Tears.

Diamonds are forever?

Woher der prosaische Name „Diamanttränen“ kommt, wird jedenfalls sofort klar, wenn man die Diamond Tears aus ihrer schicken Verpackung befreit hat: Die Kunststoffgondeln der Lautsprecher sind mit Tetraeder-Formen überzogen, die die Anmutung eines geschliffenen Steins erzeugen. Ein Effekt, der noch dadurch unterstützt wird, dass die daraus entstehenden Prismen eintreffendes Licht in unterschiedlichsten, wechselnden Farbbrechungen reflektieren. Das ist ebenso spektakulär wie kitschig – ob man das mag, muss jeder mit sich selbst ausmachen.

Haptik und Zubehör

Mit in der Verpackung sind drei gerade Anschlusskabel von jeweils ca. 1,33 Metern Länge: Ein normales 3,5-mm-Klinkenkabel, ein Controltalk-Kabel für Apple-Geräte und ein universelles Controltalk-Kabel, die mit einer integrierten Lautstärkeregelung und einem Mikrofon ausgestattet sind und so das Telefonieren mit aufgesetztem Kopfhörer ermöglichen. Alle Kabel können am Kopfhörer beidseitig in die Miniklinken-Buchse gesteckt werden. Diese ist übrigens durchgeschliffen: ein Hörpartner kann sich also zum gemeinsamen Lauschen einfach mit dazu stöpseln – ich kenne Jungendfreundschaften, die basieren auf weniger.

Zum Transport können die Lautsprechergondeln nach innen weggeklappt werden. Als wahrer Fusselmagnet stellte sich schon nach wenigen Stunden der gummierte, transparente Kunststoff am Kopfbügel heraus – man wird als stolzer Diamond-Tears-Besitzer also sehr häufig zum beigefügten Mikrofasertuch und Reinigungsspray greifen müssen.

Klang

Nicht nur optisch, sondern auch im Hörtest können die Diamond Tears überraschen: Legt man bei der Klangerwartung den Fokus nämlich weniger auf den Bereich der Neutralität, sondern mehr auf den Hörspaß, so liefern die Monster-Kopfhörer eine Soundinszenierung, die durchaus gefällt. Das Klangbild wirkt ebenso kompakt wie druckvoll, mit einer sehr zeitgemäßen Präsenz im Bass- und Hochmitten-Bereich, die für eine sehr moderne Anmutung sorgt. Allein der Tragekomfort ist aufgrund der eher kleinen Hörmuscheln, die auf dem Ohr aufliegen, und des strammen Kopfbügels bei langen Hörsessions nicht ganz optimal.

Lifestyle Bling Bling

Der Diamond Tears von Monster, der in den Farbvarianten Transparent (crystal), Schwarz und Gold erhältlich ist, zeigt in erstaunlicher Weise, was im Bereich der sogenannten Lifestyle-Kopfhörer, im Guten, alles möglich ist. Ob man das Design des Diamond Tears nun persönlich mag oder nicht – wer „Bling-Bling“ will, der bekommt es hier jedenfalls und dazu noch einen modernen Sound, der sich gerade im Kontext aktueller Popmusik und EDM ziemlich gut macht.

Fazit: Monster Diamond Tears
von Numinos

Bewertung
Bewertung:
Sound
Handling
Preis/Leistung
Funktion

Der Monster Diamond Tears ist ein auffälliger Lifestyle-Design-Kopfhörer, der genau der richtige für diejenigen ist, die ihre Extravaganz auch an Kopfhörern ausleben wollen. Und das kostet durchaus auch mal ein paar Scheinchen mehr. Spätestens an der Kasse könnten aus den „Diamanttränen“ dann vielleicht für den ein oder anderen, echte feuchte Äuglein werden.

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Technische Daten

Bauform
On-Ear
Bauweise
geschlossen
Impedanz
32,2 Ohm
Schalldruckpegel (SPL)
98,86 dB
Druck gemittelt aus großem und kleinem Kopf
557,5 g
Gewicht mit Kabel
247 g
Gewicht ohne Kabel
231 g
Kabellänge
135 cm

Lieferumfang

  • Transportcase
  • Drei Kabel – 2x mit Controltalk für Apple und Android
  • Reinigungstuch
  • Reinigungsspray

Besonderheiten

  • auch in Schwarz und Weiß erhältlich

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