AKG Y50BT

Kabellose Freiheit im schlichten Edeldesign

Der AKG Y50BT überzeugt durch 20 Stunden Laufzeit und schnelle Wiederaufladung des Akkus, damit man (fast) den ganzen Tag Sound im Ohr hat.

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Meine erste Begegnung mit einem Bluetooth-Kopfhörer ist dank des AKG Y50BT eine zufriedenstellende Erfahrung gewesen. Die Haptik und die Verarbeitung sind AKG-üblich gut bis sehr gut ausgeführt, auf den matt lackierten Ohrmuscheln prangt dezent der AKG-Schriftzug, der Faltmechanismus funktioniert tadellos und die Einstellung des Bügels findet die richtige Balance zwischen leichter Einstellbarkeit und festem Halt auf dem Kopf. Die Markierungen für die linke und rechte Seite sind in Weiß direkt in die Ohrmuschel gedruckt – wie lange das halten wird, hängt dann wohl von der individuellen Ohrenschweißzusammensetzung des jeweiligen Trägers ab.

Da für die Bluetooth-Funktionalität sowohl der Verstärker als auch die Stromversorgung im Kopfhörer selbst untergebracht werden müssen, hatte ich zunächst einige Bedenken bezüglich des Gewichts und des damit verbundenen Tragekomforts, die sich aber als unbegründet herausstellten. Mit einem Gewicht von 250 Gramm bewegt sich der AKG Y50BT sogar noch im Mittelfeld und muss sich auch vor konventionellen Kopfhörern nicht verstecken. Auch der gemittelte Anpressdruck von 434,5 Gramm ist völlig im Rahmen des Üblichen. Und trotzdem sollen laut Hersteller 20 Stunden Musik mit einer Akkuladung drin sein, die wir auch problemlos erreichten, wie lange dieser Spitzenwert nach mehrmaligem Wiederaufladen erreicht wird, muss dann aber die Praxis zeigen.

Auf der Unterseite der linken Ohrmuschel befindet sich eine USB-Buchse, die den Akku des AKG Y50BT wieder mit frischem Saft versorgt und das geht auch ziemlich zügig vonstatten. Nach kurzer Zeit ist wieder genug Energie vorhanden, um wenigstens ein paar Stunden weiterhören zu können.

Die rechte Ohrmuschel beherbergt den Ein- und Ausschalter, die Lautstärkeregelung und den Multifunktionsknopf für das Annehmen von Telefonaten und die Titelwahl. Auch das Mikrofon für Telefongespräche ist hier zu finden.

Klang

Der Klang ist sehr kompakt, keine Spur von einer breiten Bühne, alles spielt sich ziemlich genau zwischen den Ohren des Benutzers ab. Aber wer sich für einen Bluetooth-Kopfhörer entscheidet, der ist sich hoffentlich bewusst, dass der Klangqualität auf Kosten der Kabellosigkeit etwas weniger Priorität eingeräumt wird. Selbstverständlich lässt sich das Gerät auch ganz altmodisch am Kabel betreiben. Dann klingt der Kopfhörer etwas transparenter und offener.

Eine leichte Bassüberbetonung scheint bei modernen Kopfhörern, die an ein junges Publikum adressiert sind, mittlerweile fast „zum guten Ton“ zu gehören.

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Markus Wilmsmann
vor 7 Jahren von Markus Wilmsmann
  • Bewertung: 4.38
  • Sound
  • Handling
  • Preis/Leistung
  • Funktion

Wer sich morgens auf dem Weg ins Büro oder abends auf dem Weg in die Disco noch einmal akustisch die Waden aufpumpen will, für den ist dieser Kopfhörer genau das Richtige. Die Verarbeitung des AKG Y50BT lässt den Schluss zu, dass man mit diesem Kopfhörer lange Freude haben wird – nicht nur pro Akkuladung, sondern auf viele Jahre im voraus.

Messdaten

Frequenzgang:

Außendämpfung:
Mehr Messdaten

Technische Daten

  • BauformOn-Ear
  • Bauweisegeschlossen
  • Audio-Übertragungsbereich (Hörer)20 - 20.000 Hz
  • Impedanz33,6 Ohm
  • Schalldruckpegel (SPL)94,31 dB
  • Gewicht mit Kabel259 g
  • Gewicht ohne Kabel250 g
  • Kabellänge120 cm

Lieferumfang

  • Miniklinkenkabel
  • USB-Ladekabel
  • Beutel

Besonderheiten

  • auch in Blau, Gelb, Rot und Silber erhältlich

5 Antworten auf “AKG Y50BT”

  1. Avatar Josef Tangl sagt:

    Guten Tag!
    Ich habe einen AKG Y 50 BT mittels Kabel am Samsung TV angeschlossen. Dies deshalb weil eine Person normalen Ton hören kann, die andere aber Kopfhörer braucht beim gleichzeitigen Fernsehen.Mein Problem ist dass der Kopfhörer zu laut ist und weder mit der Fernbedienung noch am Kopfhörer (rechte Muschel) regelbar ist!
    Was ist das Problem?
    Vielen Dank
    J. Tangl

  2. Avatar Lukas sagt:

    Hallo,

    ich habe eine Frage bezüglich des Testumfeldes bei der Schalldruckmessung. Wie wurde da getestet? Mittels Kabel oder Bluetooth und mit welcher Endgerät wurde getestet?
    VIelen Dank schon im Voraus.

    LG Lukas

    • Redaktion Redaktion sagt:

      Hallo Lukas,

      vielen Dank für dein Kommentar. Wir messen ausschließlich mit Kabelverbindungen, dazu verwenden wir einen Kunstkopf von Neumann (KU 100) sowie das DAAS 4 pro Messsystem.

      • Avatar Lukas sagt:

        Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung!

        Handelt es sich daher um einen dB/mW Wert? Und wie kommt der Wert von 94,31 dB zustande? Die dB Werte variieren ja nach Frequenz. Welchen Wert kann man für den realen Gebrauch heranziehen?

        LG

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