Monster haut raus: Selbst beim „kleinen“ Model sind im Lieferumfang drei Größen an Aufsätzen für die InEars und eine schnuckelige wie zweckmäßige Aufbewahrungstasche dabei.

Outside und Funktion

Die Verpackung ist hochwertig. Dazu gibt’s eine Kurzanleitung ohne Schnickschnack. Nach dem Auspacken und den ersten „Ohrmontagen“ gefällt die Verarbeitung. Das flache Kabel, die verstärkten Enden, die Hörer selbst, bis auf das äußere Chassis ist alles schön in Schwarz gehalten.
Das spezielle Tragesystem erweist sich nach der richtigen Wahl der Aufsatzgröße als sehr angenehm und sicher. Sonnenbrillenträger oder Läufer mit Kopfbedeckung haben keine Probleme. Absolut vorbildlich! Durch die flachen Kabel sind die Strive auch bestens für Helmträger geeignet.
Leider hat dieses Modell keine Bedienung am Kabel, sondern nur ein Mic, was für mich nicht wirklich Sinn ergibt. Klar, Telefonieren geht damit, aber ohne Fernbedienung nur via Smartphone ist dies ein komplett nerviges Gefummel beim Laufen. Das Smartphone vom Arm binden oder aus der Hüfttasche nehmen ist keine Option. Für wirkliche Sportler leider nicht gut und praktikabel.
Keine Ahnung, ob das an meinem Test-Modell lag, aber als ich die InEars nachdrücklich in den Gehörgang bugsierte, knirschte es ordentlich mechanisch, und das hörte sich gar nicht mehr stabil an.
Bei weiteren Einsätzen gab eine Seite dann den Geist auf, um dann wieder, nach wiederholtem Rumgedrücke von mir (wie eine Art Wackelkontakt) wieder zu laufen. Ob Minuspunkt oder Montagsprodukt, ich will mich nicht festlegen.

Inside

Der Klang (via iPhone) ist sehr satt, laut und basslastig, was mir sehr gut gefällt – für treibende pumpende Beats und HipHop beim Workout bzw. Laufen eine Freude. Perfekt!
Hörer seidiger oder smoother Pop-Musik werden eher Probleme bekommen, da wirkt der Hörer schon sehr basslastig und kippt gerne ins Brummige. Trotz der geschmacklich klaren Richtung bietet der Strive einen schönen, druckvollen Sound für Normalohren. Für viele vielleicht schon zu viel, aber ich find es wirklich gut. So muss das sein. Auch Podcasts und Hörbücher sind deutlich zu verstehen, auch wenn hier der Bass möglicherweise überdosiert ist. Ich finde es ok. Klar, laut und warm.
Kleine Warnmeldung aus purem Verantwortungsgefühl: Die Kopfhörer werben damit, gut zu isolieren und gleichzeitig die Umgebungsgeräusche hören zu können. Ich finde, die isolieren schon fast zu gut. Also: Ohren auf im Straßenverkehr.

Fazit: Monster iSport Strive
von Daniel Köning

Bewertung
Bewertung:
Sound
Handling
Preis/Leistung
Funktion

Die Monster iSport Strive sind gute und druckvolle In-Ears für den Sportbereich. Fester Sitz, flache Kabel ohne zu rascheln stehen auf der Habenseite. Auch für Brillen- und Helmträger ist er zu benutzen, er bietet einen klaren warmen Klang, einen schön dicken Bass für zeitgenössische Musik, und ist gegen Außengeräusche gut isolierend.
Ein Manko bleibt allerdings: die nicht vorhandene Fernbedienung am Kabel. Was für mich beim Laufen absolut nicht zu verschmerzen ist – daher auch keine Kaufempfehlung für alle Läufer.
Der Ausfall eines In-Ears direkt beim Test ist vermutlich die Ausnahme, nicht die Regel und hoffentlich kein Hinweis auf Robustheit und Lebensdauer. Am besten direkt beim Kauf überprüfen!

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Technische Daten

Bauform
In-Ear
Bauweise
geschlossen
Impedanz
16,25 Ohm
Schalldruckpegel (SPL)
99,99 dB
Kabellänge
115 cm

Lieferumfang

  • 3 verschiedene In-Ear-Aufsätze für unterschiedliche Ohrmuscheln
  • Tasche/Soft-Case

Besonderheiten

  • auch in Blau und Orange erhältlich

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