Kurz & knapp
Ultrasone hat mit dem Edition 8 Ruthenium einen Kopfhörer im Programm, der in puncto Verarbeitungsqualität seinesgleichen sucht. Alles in allem sehe ich den Edition 8 beim ambitionierten HiFi-Hörer, der auf hohe Wertigkeit sowie Langlebigkeit setzt.
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Der Edition 8 Ruthenium ist ein Kopfhörer höchster Verarbeitungsqualität.
Erster Eindruck
Der Ultrasone Edition 8 wird in insgesamt vier verschiedenen Versionen angeboten, die sich alle sowohl optisch als auch klanglich leicht unterscheiden. Hier wurde die Version mit Ruthenium beschichteten Ohrkapseln getestet. Ruthenium ist ein hartes Platinmetall, das dem Kopfhörer Langlebigkeit bieten soll. Der Edition 8 wird in einer sehr schicken Box geliefert und man merkt schon beim Auspacken, dass hier mit Liebe zum Detail gearbeitet wurde. Der Kopfhörer fühlt sich wirklich sehr wertig an und scheint für die Ewigkeit gebaut. Jedes Exemplar wird in Deutschland von Hand gefertigt und ist somit quasi ein Unikat.
Tragekomfort
Setzt man den Edition 8 auf, merkt man zunächst die sehr gute Abschirmung von Außengeräuschen. Dafür sorgt das weiche Schafleder, das perfekt sitzt und zudem einen sehr guten Tragekomfort bietet. Der Anpressdruck sorgt für guten Halt, was aber aufgrund des Gewichts schlüssig erscheint, da der Edition 8 zwar nicht wirklich schwer, aber auch kein Leichtgewicht ist. Die Ohrkapseln sind umschließend und für sehr große Ohren eventuell etwas knapp, ist aber noch davon entfernt ohraufliegend zu sein.
Klang
Fangen wir mit dem Bassbereich an. Dieser wirkt beim Edition 8 Ruthenium immer etwas „aufgeräumt“. Grund scheint mir zu sein, dass es um die 120Hz eine kleine Anhebung gibt und der Bereich darüber (d.h. die höher liegenden Bässe) etwas zurückhaltend repräsentiert wird. Das sorgt dafür, dass es bei Songs, die in diesem Frequenzbereich gut aufgestellt sind, etwas zum Dröhnen neigen kann. Der Gesamtfrequenzgang ist ansonsten auf der hellen Seite, wodurch S-Laute oder HiHats etwas dominant werden können. Die unteren Mitten werden hingegen etwas zurückhaltend wiedergegeben. Stereobreite und Räumlichkeit ist gut, wobei Letzteres auch einen Hauch unnatürlich wirkt; man hat das Gefühl nicht alle Frequenzen werden gleich gut räumlich dargestellt. Das Dynamikverhalten ist leicht komprimierend und daher vielleicht nicht ultrakritisch.
Fazit
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