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Creative Sensemore Air

Kompakte, ausdauernde True Wireless In-Ears mit ANC und Hörverstärker-Funktion

Ergänzend zum Noise Cancelling und Umgebungsmodus wollen die Sensemore Air von Creative durch die eingesetzte Sensemore-Technologie eine besonders intensive Verstärkung der Außenwelt ermöglichen, die bei Bedarf als Hörverstärker einsetzbar sein soll. Sowohl die Geräuschkontrolle der kabellosen In-Ears als auch die Touch-Steuerung und der Klang sind dabei per App anpassbar.

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Erfreulich ist, dass die Creative Sensemore Air ein rundum erneuertes Lade-Case spendiert bekommen haben, das mit einem Gewicht von 38 Gramm deutlich leichter als bei den Vorgängermodellen ausfällt und darüber hinaus ein handliches Format besitzt. Auch die Hörer sind kompakt und gemäß IPX5 wasser- sowie schweißbeständig verarbeitet, wodurch das System vor witterungsbedingter Nässe geschützt und für sportliche Aktivitäten gerüstet ist. Starken Erschütterungen sollten die In-Ears zwar nicht ausgesetzt werden, jedoch betten sich die Gehäuse gut in die Ohrmuscheln ein und sitzen recht stabil. Da die Sensemore Air nicht weit hervorstehen, können sie in der kälteren Jahreszeit auch unter einer nicht zu enganliegenden Mütze getragen werden.

Akkulaufzeit der Creative Sensemore Air

Mit maximaler Geräuschunterdrückung und gehobener Lautstärke kann pro Ladung eine Hördauer von neun Stunden erreicht werden, die sich im Grundmodus auf etwa elf Stunden erhöht. Darüber hinaus können die Hörer im Case zwei Mal vollständig aufgeladen werden, wodurch sich eine Gesamtlaufzeit von 27 Stunden im ANC-Modus und bis zu 33 Stunden im Standardbetrieb ergibt. Sind die Akkus leer, lassen sich die Sensemore Air innerhalb von 90 Minuten wieder komplett aufladen, während eine zehnminütige Schnellladung Kapazität für knappe zwei Stunden bereitstellt. Das Case kann hingegen über den vorhandenen USB-C-Anschluss oder drahtlos via Qi mit Strom versorgt werden. Wird das mitgelieferte USB-C auf USB-A-Ladekabel genutzt, ist die Akkureserve recht zügig nach 75 Minuten wieder hergestellt.

So lassen sich die Creative Sensemore Air bedienen

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Das Koppeln der Sensemore Air, die den Bluetooth-Standard 5.2 und eine einseitige Nutzung im Single-Betrieb unterstützen, kann mit der Entnahme aus dem Case erfolgen. Hierdurch wird das System eingeschaltet und automatisch in den Pairing-Modus versetzt, während das Zurücklegen in die Ladevorrichtung zum Abschalten dient. Alternativ ist auch ein manuelles Ein- und Ausschalten über die berührungsempfindlichen Höreroberflächen möglich, indem diese länger gehalten werden. Nicht vorgesehen sind dagegen Multipoint-Verbindungen mit zwei Geräten gleichzeitig.

Sehr gut umgesetzt wurde, dass die Touch-Steuerung per App an die eigenen Vorlieben anpassbar ist. Ab Werk steuert ein zweifaches Antippen der rechten Oberfläche die Wiedergabe, was linksseitig ein Umschalten zwischen Grund-, ANC- und Umgebungs- oder Sensemore-Modus bewirkt, wobei über die App festgelegt wird, welche Funktion zur Verstärkung an Außengeräuschen genutzt werden soll. Anrufe können hingegen beidseitig durch doppeltes Tippen angenommen und beendet werden. Darüber hinaus lässt sich durch dreimaliges Antippen des rechten Hörers zum nächsten Titel vorspringen, während über die linke Seite der Sprachassistent aufgerufen wird. Auch eine Lautstärkeregelung ist möglich, indem der Wiedergabepegel durch ein Halten der rechten Seite erhöht und links verringert werden kann. Je nachdem wie lange gehalten wird, erfolgt die Einstellung entweder feinstufig oder in größeren Schritten.

Die Creative App

Neben der Belegung der Touch-Steuerung lässt sich über die App-Anbindung (Android und iOS) der Sensemore Air die Geräuschkontrolle einstellen, indem im ANC-, Umgebungs- und Sensemore-Modus jeweils fünf Intensitätsstufen zur Verfügung stehen. Konfigurierbar ist auch, ob beim Telefonieren die Geräuschunterdrückung oder die Sensemore-Technologie eingesetzt werden soll. Zur Klanganpassung stehen hingegen 43 vorgefertigten EQ-Settings zur Auswahl, die von „Hip-Hop“ bis „Klassik“ viele Musikstile, aber auch spezielle Einstellungen für Computer- und Videospiele wie „League of Legends“, „Fortnite“ oder die Serie „Call of Duty“ abdecken. Zudem sind mit „Fahrsimulation“ oder „RPG“ genretypische Ausrichtungen vorhanden. Über einen EQ mit zehn Bändern können darüber hinaus eigene Einstellungen vorgenommen werden, die als Presets speicherbar sind. Zu den weiteren App-Funktionen zählt eine Akkustandsanzeige für beide Hörer und die Option Firmware-Aktualisierungen durchzuführen.

SXFI-Technologie: Audio-Holografie für Kopfhörer

Wer möchte, kann mit den Sensemore Air über die SXFI App auch die hauseigene Super X-FI Technologie des Herstellers ausprobieren, welche per Kopfhörer ein räumliches Hören wie mit einem Mehrfachlautsprechersystem ermöglichen soll. Gestreamte Inhalte via Spotify, Tidal, YouTube oder Netflix werden allerdings nicht unterstützt, da die Funktion nur bei lokalen Musikdateien über den App-Player oder im Verbund mit anderen Geräten, die „SXFI Ready“ sind, nutzbar ist. Durch den Klangeffekt verschiebt sich die virtuelle Bühne mehr in den Raum hinein, was sehr unterschiedliche Ergebnisse zur Folge hat. Das Hauptmetier der SXFI-Technologie liegt dabei eindeutig im Film- und Gaming-Bereich, während moderne Musikstile oftmals bizarr klingen, da der Bassbereich kraft- und substanzlos wirkt.

Sprachverständlichkeit beim Telefonieren

Auch wenn die Darstellung der eigenen Stimme ein wenig dumpf erscheint, lässt sich mit den Sensemore Air in einer ruhigen Umgebung gut verständlich telefonieren. Zudem beeinträchtigen Windgeräusche die Sprachverständlichkeit kaum, da selbst bei stärkeren Böen eine effektive Filterung erfolgt. Lautere Hintergrundgeräusche werden hingegen sequenzhaft und mit variierender Lautstärke übertragen, wodurch sich die Gesprächsqualität verringert. Eine Verständigung bleibt jedoch möglich.

Geräuschunterdrückung (ANC), Umgebungs- und Sensemore-Modus

Während das Noise Cancelling in den unteren Einstellungen recht schwach ausfällt, werden in den höheren Stufen vor allem tief- und hochfrequente Störgeräusche merklich abgeschwächt. Das gelingt bei Stimmen nicht ganz so wirkungsvoll, jedoch erscheinen diese in der Maximaleinstellung zumindest weiter in den Hintergrund verlagert. Ein Grundrauschen ist im ANC-Betrieb dabei nicht wahrzunehmen, was sehr angenehm ist und vermisst werden kann, wenn in den Umgebungs- oder Sensemore-Modus umgeschaltet wird. Die Außenverstärkung wirkt zwar insgesamt leistungsstärker, jedoch ist im Transparenzmodus ab der zweiten Einstellung ein Rauschen vorhanden, das sich von Stufe zu Stufe verstärkt und bei voller Intensität die Wiedergabe beeinflussen kann. Außengeräusche werden jedoch klar und deutlich verstärkt, wodurch bereits in den niedrigen Stufen eine bessere Wahrnehmung der Umgebung möglich ist. Im Sensemore-Modus erfolgt zwar eine noch intensivere Verstärkung, die auch erstaunlich weit entfernte Quellen hörbar macht. Allerdings klingen Stimmen unnatürlicher als im Umgebungsmodus und sind bei einer belebteren Kulisse auch schlechter zu verstehen, da das noch höhere Grundrauschen eine diffuse Gemengelage bewirkt. Bei einzelnen Geräuschen funktioniert die Hörverstärker-Funktion durchaus gut, in einer belebten Umgebung erscheint der Nutzen jedoch eher gering. In diesem Fall stellt der Transparenzmodus die bessere Wahl dar.

So klingen die Creative Sensemore Air

Die Sensemore Air sind spaßorientiert abgestimmt und verfügen über eine gehaltvolle Basswiedergabe, die weit hinabreicht und auch in den unteren Gefilden keineswegs schlank erscheint. Im Gegenteil, der Tiefbass ist sogar recht wuchtig geraten. Wer bei bassaffinen Produktionen mehr Druck statt Fülle wünscht, kann den unteren Bassbereich jedoch problemlos mit dem EQ ein wenig absenken, was immer noch satt, aber definierter klingt. Es folgt ein warmer Mittenbereich mit Durchsetzungsfähigkeit, der Stimmen ansprechend klar und mit einer guten Verständlichkeit herausarbeitet. Auch Details wie Greifgeräusche werden gekonnt freigelegt. Als energiereich und spritzig lassen sich darüber hinaus die oberen Lagen charakterisieren, welche nicht abfallen und das Klangbild vorteilhaft öffnen. Hierdurch wirkt der volle Grundklang bereits bei moderaten Wiedergabepegeln nicht beengt oder verschlossen und bis zur sogenannten Zimmerlautstärke insgesamt harmonisch. Werden die Hörer laut aufgedreht, kann die präsente Hochtondarstellung hingegen etwas über das Ziel hinausschießen und nicht nur gewünschte Akzente setzen, was per EQ aber ebenfalls korrigierbar ist.

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vor 1 Monat von Maike Paeßens
  • Bewertung: 4.25
  • Sound
  • Handling
  • Preis/Leistung
  • Funktion

Bis auf das stärkere Grundrauschen im Umgebungs- und Sensemore-Modus bieten die Sensemore Air von Creative ein stimmiges Gesamtpaket. Eine gute Figur geben sowohl das handliche Format als auch der satte Sound ab, der sich bei Bedarf flexibel an die eigenen Hörgewohnheiten anpassen lässt. Punkten können die wetterfesten True Wireless In-Ears darüber hinaus mit schnellladefähigen, ausdauerstarken Akkus, während das Case ein drahtloses Laden per Qi unterstützt.

  • leichtes, kompaktes Format
  • gemäß IPX5 schweiß- und wasserbeständig
  • Hörer mit hoher Akkulaufzeit und Schnellladefunktion
  • regelbarer ANC-, Umgebungs- und Sensemore-Modus
  • Sprachverständlichkeit beim Telefonieren (außer in lauterer Umgebung)
  • Hörer- und Klangeinstellungen per App
  • Case unterstützt drahtloses Laden via Qi
  • keine Multipoint-Verbindungen
  • Umgebungs- und Sensemore-Modus mit stärkerem Grundrauschen

Technische Daten

  • BauformIn-Ear
  • Bauweisegeschlossen
  • Wandlerprinzipdynamisch
  • Audio-Übertragungsbereich (Hörer)20 - 20.000 Hz
  • Gewicht ohne Kabelje 5,5 g, Case: 38 g

Lieferumfang

  • Eartips in drei Größen (S, M, L)
  • USB-C auf USB-A-Ladekabel
  • Lade-Case

Besonderheiten

  • BT-Codecs: SBC, AAC
  • BT-Version: 5.2
  • BT-Profile: A2DP, AVRCP, HFP

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