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Sennheiser CX 80S

Kabelgebundene In-Ear-Kopfhörer mit überzeugendem Klangbild zum Einstiegspreis

Für einen Preis unterhalb der 30-Euro-Marke liefern die CX 80S In-Ears ein erstaunlich ausgewogenes und transparentes Klangbild. Die verbaute Fernsteuerung bedient nicht nur die ausschließlich per Kabel zugespielte Musik, sondern handelt auch Telefonate. Den optimalen Sitz gewährleisten beigelegte Ohrstöpsel in drei verschiedenen Größen.

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Mit den CX 80S arrangiert sich Sennheiser bezüglich ihrem hohen qualitativen Anspruch zu einem äußerst attraktiven Preis. Bereits vom Design wissen die winzigen kugelförmigen In-Ears mit ihrem schwarz-silbernen Körper zu überzeugen, lediglich das verbaute Plastik wirkt etwas billig, was allerdings das zum Teil versilberte Finish wieder wett macht. Aufgrund ihrer Größe tauchen sie förmlich im Gehörgang ein und fallen vorrangig nur durch ihr 1,2 Meter langes Kabel auf. Unterhalb des rechten Ohrsteckers befindet sich eine Fernbedienung. Verbunden wird der Kopfhörer ausschließlich per angewinkelten 3,5-Millimeter-Klinkenstecker.

Tragekomfort und Funktionalität

Ihre kompakte Größe, ihr leichtes Gewicht von nur zehn Gramm und die in drei Größen beigelegten Ohrpassstücke aus Silikon gewährleisten ein sehr angenehmes Tragen. Im stundenlangen Betrieb vergisst man sie förmlich im Ohr. Das recht dünne Kabel ist sehr flexibel, allerdings wird es dadurch anfälliger für Kabelbruch sein, das es bei dieser Preiskategorie zu berücksichtigen gilt. Aufgrund des Kabels und der fehlenden Resistenz gegen Wasser sprechen die In-Ears weniger für den sportlich-aktiven, aber durchaus generell für den mobilen Einsatz. Schließlich schirmen die Hörer nicht komplett ab, sodass ich bei einer gediegen eingestellten Lautstärke dennoch Geräusche der Umgebung wahrnehmen kann.

Die Fernbedienung zum Starten/Stoppen, Skippen und Spulen der Musik oder auch zum Annehmen und Auflegen von Telefonaten empfinde ich zu nah am Ohr, ein paar Zentimeter weiter entfernt hätte der ergonomischeren Bedienung gutgetan.

Technischen Eigenschaften

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Den kleinen dynamischen geschlossenen Treibern würde man nicht einen übertragenen Bass bis zu niedrigen 17 Hertz zutrauen, die Höhen reichen bis 20.000 Hertz. Aber auch sein Schalldruckpegel von 119 Dezibel und seine äußerst niedrige Impedanz von 28 Ohm sollten es selbst mit leistungsschwachen Kopfhörerausgängen aufnehmen. Das verbaute Mikrofon deckt einen Frequenzbereich von 100 bis 10.000 Hertz ab, der Klirrfaktor beträgt bei 1 kHz und 100 dB SPL weniger als 0,5 Prozent.

Klang

Die genannten Daten schüren Erwartungen, denen oft Enttäuschungen folgen. Nicht so beim CX 80S, denn auf diesem sehr breiten, hörbar fein strukturierten Klangteppich genießt man gern stundenlange Hörsessions. Die nicht spürbaren und sich im Gehörgang förmlich einpflanzenden Kapseln übertragen den Sound direkt, präzise und ausgewogen, ohne ein Frequenzspektrum zu bevorzugen. Vorangestellt der Bass, der kernig und akzentuiert seine Läufe auf der Gitarre oder dem Synthie notiert. Meine äußerst gern zitierten Klangbeispiele wie Röyksopps „Sordid Affair“ oder Moderats „A New Error“ genießen in den Tiefen ihre wohl verdiente Portion. Selbst schnell gespielten Basslines wie bei Motörheads „Ace Of Spades“ können die Treiber zackig folgen, ohne schwammig zu wirken. Besonders löblich, selbst bei diesem Song ist die Performance von Transparenz gezeichnet, mit der sich die einzelnen Instrumente vom Gesang klar distanzieren. Zu verdanken ist dies der feinen Abstimmung von Mitten und Höhen, die sich nicht gegenseitig die Show stehlen. Den Leadsounds, wie von Gitarren oder Synthesizer gespielt, bieten die Mitten ihre wohlverdiente Bandbreite. Die Höhen sorgen vor allem für gewollte Akzente in den Zischlauten oder hochfrequente Percussions wie Becken, ohne verwaschen oder überspitzt wahrgenommen zu werden. Zudem sorgen die Höhen für eine auffällige Transparenz im gesamten Klangbild. Davon profitiert auch handgemachte Musik, sei es von Singer/Songwritern, Jazz oder auch Rock.

Besonders hervorzuheben ist auch seine räumliche Darstellung, die für eine deutliche Tiefenstaffelung und ein breites Stereobild sorgt.

Laut den Daten hätte ich von der Lautstärke noch mehr Druck und Reserven erwartet. Schließlich empfinde ich die maximal aufgedrehte Lautstärke als recht verträglich.

Wie bereits erwähnt, besitzen die CX 80S auch eine Fernbedienung samt Mikrofon zum Telefonieren oder für Videokonferenzen. Mit seinem Übertragungsbereich von 100 bis 10.000 Hertz sorgen sie für eine klare und damit sehr gut verständliche Stimme, die bei den s-Lauten nicht zischelt und im tieferen Bereich nicht aufträgt, was ansonsten der Verständlichkeit schaden könnte.

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Dirk Duske
vor 6 Monaten von Dirk Duske
  • Bewertung: 4.13
  • Sound
  • Handling
  • Preis/Leistung
  • Funktion

Wer einen sehr günstigen In-Ear-Kopfhörer mit einem hervorragenden Klangbild sucht, der ist bei den Sennheiser CX 80S gut aufgehoben. Vor allem ihr sehr homogener transparenter Sound überzeugt auf der gesamten Frequenzbandbreite, zudem besticht das verbaute Mikrofon für Telefonie oder Video-Konferenzen durch eine sehr deutliche Verständlichkeit. Die Hörer sitzen sehr bequem, selbst beim stundenlangen Betrieb. Mit der verbauten Fernbedienung lässt sich außerdem Musik bedienen als auch Telefonate entgegennehmen. Wer entsprechend auf eine kabellose Verbindung per Bluetooth und einhergehende funktionelle Vorzüge verzichten kann, wird sich an den CX 80S definitiv erfreuen.

Technische Daten

  • BauformIn-Ear
  • Bauweisegeschlossen
  • Wandlerprinzipdynamisch + Balanced-Armature-Treiber
  • Audio-Übertragungsbereich (Hörer)17 - 20.000 Hz
  • Impedanz28 Ohm
  • Schalldruckpegel (SPL)@1kHz, 1V RMS: 119 dB
  • Gewicht mit Kabel10 g
  • Kabellänge120 cm

Lieferumfang

  • 3 Paar Ohrpassstücke (S, M, L)

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