Skullcandy Hesh 2 Wireless

Raumgreifendes Kraftpaket

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Kurz & knapp

Der Skullcandy Hesh 2 Wireless ist ein schön verarbeiteter Kopfhörer, der auch den Weg aus dem Jugendzimmer ins Büro ohne weiteres als solider Begleiter mitmacht. Zwar ist er nicht der Kleinste, aber die Muse macht die Maße auf alle Fälle wett!

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Der Skullcandy Hesh 2 Wireless kommt ziemlich voluminös daher. Ob da auch eine Menge Klang in den mächtigen Muscheln steckt?

Die Haptik

Die drei Bedienknöpfe erinnern an ein Seniorenhandy, was in diesem Zusammenhang keineswegs abfällig gemeint sein soll – auch wenn man gerade eine Tüte Pommes nascht und fettige Finger hat, diese Taster kriegt man immer noch gedrückt. Der Ein/Aus-Schalter ist schick beleuchtet und eine rote LED bestätigt den Ladevorgang, der per USB erfolgt. Insgesamt macht die Verarbeitung einen sehr wertigen Eindruck und auch die Elektronik scheint gut ausgeführt zu sein. Die Bluetooth-Kopplung erfolgt problemlos, und wenn ein anderes Gerät den Skullcandy Hesh 2 Wireless einmal erkannt hat, verbindet es sich beim nächsten Einschalten des Kopfhörers automatisch, was der Hesh 2 auch mittels lasziver Frauenstimme mitteilt.

Schön wäre hier noch eine kurze Information über die Akkulaufzeit gewesen, aber dieses Feature bieten im Gegensatz zu manchem Headset-Hersteller bisher die wenigsten Kopfhörerfabrikanten an.

Die Optik

Die matte Kunststoffoberfläche wirkt wertig verarbeitet, ist aber nicht ganz unempfindlich gegen Flecken, die sich aber leicht wegpolieren lassen.

Der Bügel ist angenehm flach gearbeitet und drückt auch bei längerem Tragen nicht, die Muscheln des ohrumschließenden Hesh 2 Wireless könnten aber für manche Ohren schnell zu klein sein, meine haben gerade so reingepasst.

Die Hälfte des Volumens macht das Polster aus, das sich wirklich sehr angenehm trägt.

Der Klang

Doch nun zur Frage, ob sich das Volumen auch im Klang niederschlägt, und dem ist tatsächlich so. Die räumliche Auflösung ist hervorragend, der Skullcandy Hesh 2 Wireless malt ein weites Panorama in die Landschaft. Der Bassbereich könnte etwas straffer und präziser klingen und hat eine sehr minimale Neigung zum Versumpfen. Insgesamt ist er sehr prägnant und ausgeprägt, ganz dem Zeitgeist moderner Kopfhörerabstimmung folgend. Aber alles halb so wild, denn er ist nicht nur vorlaut, sondern auch absolut sahnig und satt, für manche Stile also geradezu ein mächtiges Schneebrett, das langsam donnernd ins Tal gleitet. Auch die ganz fett produzierten Tunes verleibt er sich ohne mit der Wimper zu zucken ein. Und wenn ein Produzent mal nicht so einen guten Tag hatte, legt der Hesh 2 wohlwollend seine Muscheln darüber.

Die Höhen bemühen sich nach Kräften, mitzuhalten, was bei höheren Lautstärken etwas gewollt klingen kann. Die Mitten lässt das alles kalt, bis auf kleine Schwächen bei den Lowmids klingt das alles sehr ausgewogen.

Fazit

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Über den Autor:

Von Markus Wilmsmann
Redakteur

Markus Wilmsmann beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit Musik und allem, was dazugehört. Hauptberuflich dreht er für das Onlineportal mothergrid spannende Reportagen aus der Welt der Veranstaltungstechnik.

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