Der Monster-Kopfhörer trägt seinen Namen „Freedom“ zurecht, weil er kabellos über Bluetooth benutzt werden kann. Zusätzlich gibt der Namensbestandteil „iSport“ den Hinweis, dass dieses Modell seine Stärken bei sportlicher Betätigung ausspielt.

Mittelmäßiger Klang

Klanglich hat mich der Freedom-Kopfhörer nicht wirklich überzeugt, zumindest nicht für ein Modell aus der Preisklasse um die 200 Euro. Verglichen mit günstigeren Modellen muss ich allerdings sagen, dass er alle Klangbereiche einigermaßen ausgewogen wiedergibt. Es fehlt aber die Feinzeichnung in den Mitten und ein bisschen Eleganz in den Höhen. Die Bässe sind angenehm abgestimmt und drängen sich nicht in den Vordergrund. Da bei Bluetooth-Kopfhörern das zu übertragende Signal mit einem Codec (meist wie auch bei diesem Modell mit APT-X) komprimiert wird, können sich auch an dieser Stelle leichte Klangverschlechterungen einstellen. Diesen Eindruck hatte ich im Test besonders dann, wenn das Ausgangsmaterial schon stark komprimiert war, etwa bei YouTube-Videos oder ähnlichem.

Gute Verarbeitung, auffälliger Look

Der neon-grüne Look des Kopfhörers ist sicherlich nicht jedermanns Sache, hat mir aber gut gefallen, weil er beim Radfahren fast schon die Funktion einer Sicherheitsweste übernimmt. Die Verarbeitung des Freedom ist gelungen und ganz auf die Bedürfnisse von Sportlern ausgerichtet. Die Ohrmuscheln sind aus abwaschbarem und rutschfestem Silikon gefertigt. So sitzen die Freedom auch bei Sit-ups oder ähnlichen Bewegungen sicher auf dem Ohr. Kleiner Wermutstropfen: Als auf-dem-Ohr-Kopfhörer regen die Freedoms bei schweißtreibenden Aktivitäten die Flüssigkeitsproduktion am Ohr an. Außen an der rechten Ohrmuschel sitzen die Bedienelemente. Es bedarf einiger Übung, diese Tasten zu bedienen, solange der Kopfhörer auf dem Kopf sitzt. An der linken Ohrmuschel sind der Minklinken-Anschluss für verkabelten Betrieb und eine kleine USB-Buchse zum Aufladen des integrierten Akkus untergebracht – beide mit Schutzkappen versehen.

Bluetooth-Besonderheiten

Zum Funken per Bluetooth muss das Audiosignal im Zuspieler von einem Codec komprimiert werden. Mit APT-X geht diese Codierung in der Regel nahezu unmerklich vonstatten. In meinem Test kam es jedoch manchmal vor, dass beim Betrachten von Filmen die Lippensynchronität verloren ging. Das passierte nie bei meinem Smartphone (iPhone 6) aber häufiger beim etwas betagteren iPad 2.

Fazit: Monster iSport Freedom
von Mark Ziebarth

Bewertung
Bewertung:
Sound
Handling
Preis/Leistung
Funktion

Wer einen Sport-Kopfhörer sucht, sollte sich dieses Modell anschauen. Auch wenn der Preis mit um die 200 Euro recht hoch erscheint, bietet dieses kabellose Modell alles was das Sportlerherz begehrt: gute Verarbeitung, ordentlichen Sound, abwaschbare Materialien und einen festen Sitz. Der nicht ganz überzeugende Sound ist beim Sport vielleicht nicht das wichtigste Kriterium.

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Technische Daten

Bauform
On-Ear
Bauweise
geschlossen
Impedanz
44,9 Ohm
Schalldruckpegel (SPL)
96,32 dB
Druck gemittelt aus großem und kleinem Kopf
451,5 g
Gewicht mit Kabel
238 g
Gewicht ohne Kabel
221 g
Kabellänge
140 cm

Lieferumfang

  • Miniklinken-Verbindungskabel
  • USB-Ladekabel
  • Tasche

Besonderheiten

  • USB-Ladekabel, Kabel mit Fernbedienung

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