Warum klingen Bluetooth-Kopfhörer nicht so gut wie kabelgebundene?

Um Musik via Funk zu empfangen, muss diese erstmal verkleinert (komprimiert) werden, bevor sie verschickt wird.

Von Redaktion vor 5 Jahren

Um Musik via Funk zu empfangen, muss diese erstmal verkleinert (komprimiert) werden, bevor sie verschickt wird. Denn Musik stellt höhere Anfordungen an die Technik als beispielsweise eine kleine Datei von A nach B zu funken. Achtet bei Bluetooth-Kopfhörern also darauf, dass sie die so genannte A2DP-Technik (Advanced Audio Distribution Profile) mit aptX Codec unterstützen. Zwar wird eure Musik auch vor dem Absenden komprimiert und dann vom Kopfhörer wieder dekomprimiert, durch die hohe Bitrate mit bis zu 345 kBit/s hält sich der schlechtere Klang allerdings in Grenzen. Da bei kabelgebundenen Kopfhörern vorher nichts verkleinert werden muss, kann es hier also zu keiner Klangverschlechterung kommen.

11 Antworten auf “Warum klingen Bluetooth-Kopfhörer nicht so gut wie kabelgebundene?”

  1. Wieder was dazu gelernt 😀
    Super Artikel die ihr hier postet, Daumen hoch von mir!
    Weiter so und beste Grüße

  2. Avatar ec2011 sagt:

    345kb/s? das ist aber ein alter Bluetooth standard, der neue Bluetooth 5.0 Standard erlaubt mehrere mb/s. Außerdem ist das für mich eh mittlerweile egal, weil meine musik nur 345 kb/s hat und du hörst das echt fast garnicht im Vergleich zu einer unkomprimierten wma mit Kabelkopfhörer. Weil die fehlenden Datenstücke einfach dazugerechnet werden. Also wer Spotify free SoundCloud free oder YouTube hört wird da sowieso keinen Unterschied hören können, wenn man den identischen köpfhörer einmal mit Bluetooth und einmal mit kabel hört weil die eh komprimiert sind und zwar alle unter den benannten 320 kb/s was übrigens Bluetooth 1.2! standard ist. und fast JEDER Kopfhörer aus den vergangenen 2 Jahren hat mindestens Bluetooth 4.0

  3. Frage: wenn man einen bluetooth kopfhörer mit einem kabel am handy verbindet ist dann die audioqualität immer noch schlechter?

    • Redaktion Redaktion sagt:

      Das kann man so pauschal leider nicht beantworten. Bei vielen Kopfhörern ist dies der Fall, wir hatten aber auch schon Kopfhörer im Test, die nach Anschluss mit Kabel leider noch schlechter klangen!

  4. Avatar pazu sagt:

    Falls die Musik tatsächlich mit 345 kBit/s übertragen wird, sollte praktisch kein Unterschied zur Originalmusik zu hören sein. Das lässt nur den Schluss zu, dass das eigentliche Problem der Bluetooth-Kopfhörer die DA-Wandler sind, die das komprimierte digitale Signal, das über Bluetooth übertragen wird, wieder in ein analoges Signal übersetzen, mit dem die Kopfhörermembranen angetrieben werden. Es ist kein Wunder, dass hochwertige Player ihren Preis haben, denn die darin enthaltenen DA-Wandler und die stabilisierte Ausgangselektronik sind teuer. In einen gut klingenden Bluetooth-Kopfhörer müsste mindestens die Elektronik eines guten Players verbaut werden, was alleine mehrere hundert Euro kosten würde, zusätzlich zur Qualität der Schallwandler. Daher denke ich, dass ein wirklich gut klingender Bluetooth-Kopfhörer kaum unter 1000 € zu realisieren wäre. Aber wer würde das bezahlen?

  5. Avatar benu sagt:

    „War dieser Beitrag hilfreich?“ und es gibt nur einen JA Button…
    Das ist doch mal multiple choice vereinfacht XD

  6. Schafft BlueTooth nicht 24Mbit?
    Das sollte doch sogar für HD-Ton ausreichen.
    Und jetzt wird man sogar VR-Inhalte mit 2x 1080×1200 bei 90Hz UND Ton kabellos unkomprimiert übertragen.
    Die ersten Prototypen funktionieren schon tadellos.
    Die senden aber auch mit 60Ghz.

    Für die guten reinen Kabelkopfhörer sollte man eine kleine Box anbieten, die einen Klinkenausgang hat, und Ton per BlueTooth empfängt. Mit einem Klettband befestigt man das Teil dann an jedem Kopfhörer am Kopfbügel.
    Bei Kopfhörern mit Wechselkabel und Klinkeneingang muss man nicht mal das lange Kabel nutzen.
    Falls noch wer eine Idee für Kickstarter sucht… Freue mich dann über ein Muster 🙂 .

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